
Im Zuge der Verbindung der S33 Kremser Schnellstraße bei Traismauer im Süden und der S5 Stockerauer Schnellstraße bei Grafenwörth im Norden, errichtete die ALPINE als Alleinunternehmer das Baulos Großbrücken, bestehend aus der Vorlandbrücke Süd, der Strombrücke (Donaubrücke) und der Vorlandbrücke Nord. Die ALPINE setzte sich im Zuge der Ausschreibung hauchdünn gegen die starke Konkurrenz, bestehend aus 5 hochkarätigen Bietergemeinschaften, mit einer Alternative bei den Vorlandbrücken Nord und Süd in Form eines vorgespannten, zweistegigen Plattenbalkens durch. Die Auftragssumme betrug netto Euro 48,7 Mio.
Die offizielle Grundsteinlegung fand am 16.11.2007 stilgerecht im Zuge einer Donau-Schifffahrt auf der MS Austria des Schifffahrtsunternehmens Brandner statt. Ungestört von den Projektgegnern konnte dabei der Grundstein von Minister Werner Faymann, Landeshauptmann Erwin Pröll und Asfinag Geschäftsführer Alois Schedl in Beisein der Festgäste, genau in der Brückenachse in die Donau versenkt werden.
In Abänderung zu den üblichen Ausschreibungen wurde beim gegenständlichen Bauvorhaben die Ausführungsplanung der Brückenobjekte dem Auftragnehmer übertragen, wobei der AN ähnlich wie bei einer Alternative für die wirtschaftlichen und technischen Inhalte der Planung haftete.
Um diese Vorgaben der Ausschreibung bestmöglich umzusetzen, wurden seitens der Firma ALPINE die Planungsgemeinschaft ZT-GMBH Josef Mayer aus Wien und das Ingenieurbüro Kirsch- Mucitoch & Partner aus Linz als Projektanten beauftragt.
