Allgemeines
Ziele des Projekts
Der Vollausbau der S33 Kremser Schnellstraße mit der neuen Donaubrücke Traismauer als Verbindung zur S5 Stockerauer Schnellstraße ist eine jener Maßnahmen, die für die überregionale und auch lokale Entwicklung von großer Bedeutung ist. Die Donaubrücke Traismauer ist Teil des großräumigen Autobahn- und Schnellstraßenringes um Wien. Die aus dem Großraum Brünn kommende A5 Nord Autobahn wurden dadurch an die A1 West Autobahn nach Westen (Richtung Salzburg und München) angeschlossen.
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Mit dem Bau der S33 Donaubrücke Traismauer wurden somit folgende
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Projektstatus
Die §4 Verordnung nach Bundesstraßengesetz (BStG) wurde am 18. Oktober 2006 erlassen. Weiters lagen für die Materienrechtsverfahren (z.B. Wasserrecht, Forstrecht, Naturschutz, Schifffahrtsrecht oder Kulturumwandlung) die rechtsgültigen Bescheide vor.
Die im Oktober 2006 begonnenen Vorarbeiten (archäologische Rettungsgrabungen, Kampfmittelräumungen,
Schlägerungen, Rodungen, Leitungsumlegungen und die Herstellung von Stillgewässern) konnten vor Baubeginn fertig gestellt werden. Das Projekt „S33 Donaubrücke Traismauer“ wurde in 3 Teilen (Baulos Nord, Baulos Großbrücken und Baulos Süd) im offenen Verfahren europaweit ausgeschrieben. Die Hauptbaulose wurden im Oktober 2007 wie folgt vergeben:
| Baulos Nord: | ARGE | Hinteregger / Swietelsky / Pittel+Brausewetter / Bilfinger Berger / Max Bögl |
| Baulos Großbrücken: | Firma | ALPINE BAU GmbH |
| Baulos Süd: | ARGE | PORR Technobau und Umwelt AG / STRABAG AG |
Der Baubeginn fand am 19.11.2007 statt, wobei die Arbeiten für die Baustelleneinrichtung und Baufeldabgrenzung 2007 im Wesentlichen abgeschlossen wurden. Ab Anfang 2008 sind bei allen drei Baulosen die Straßen- und Brückenbauarbeiten voll im Gange. Wie vertraglich vorgesehen konnte die
Verkehrsfreigabe, nach dreijähriger Bauzeit, am 31. Oktober 2010 durchgeführt werden.
Beschreibung der Trasse
Die Trasse der S33 Donaubrücke Traismauer schwenkt im Bereich zwischen Wagram ob der Traisen und Hollenburg von der bestehenden S33 ab und quert anschließend rechtwinkelig die Donau. Die Länge der Donaubrücke einschließlich der beiden unmittelbar anschließenden Vorlandbrücken beträgt 1.125 m. Im weiteren Verlauf führt die Trasse durch vorwiegend landwirtschaftlich genutztes Gebiet östlich an Donaudorf vorbei und bindet nach der Querung des Kampflusses zwischen Grunddorf und Jettsdorf an die S5 an.
Als Fahrbahn-Querschnitt gelangen zwei getrennten Richtungsfahrbahnen mit baulicher Mitteltrennung zur Ausführung. Jede der beiden 12,5 m breiten Richtungsfahrbahnen besteht aus zwei Fahrstreifen und einem Abstellstreifen.
Die Festlegung der Trassierungsparameter erfolgte dementsprechend in Form einer höchstrangigen Straße mit je 2 Richtungsfahrbahnen und einer Kronenbreite von ca. 30 m, Kurvenradien für eine Trassierungsgeschwindigkeit von 130 km/h, der Errichtung eines Begleitwegenetzes und der erforderlichen naturschutzfachlichen Maßnahmen.
Der Anschluss sowohl an die S5 als auch an die S33 erfolgt mit Knotenausbildungen, bei denen alle Verkehrsrelationen möglich sind.
Entlang der Gesamttrasse wurden 23 Brückenobjekte errichtet, wobei die Donaubrücke, mit einer Länge von 356 m, die Vorlandbrücke Süd mit einer Länge von 320 m und die Vorlandbrücke Nord mit einer Länge von 449 m als größte Brückenobjekte das Herzstück der neuen Trasse darstellen.
Da die Trasse der Donaubrücke Traismauer ein Natura 2000-Gebiet berührt, wurden zahlreiche Umweltschutzmaßnahmen umgesetzt. So wurden unter anderem einige Amphibien- und Wilddurchlässe errichtet, welche die Vernetzung der Kleintierlebewesen herstellten.
Zahlen, Fakten, Daten
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6,6 |
Km |
Baulosgesamtlänge |
1.750.000 |
m³ |
Dammkörperschüttung |
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23 |
Brückenbauwerke |
270.000 |
m² |
bituminöser Belag | |
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20.000 |
lfm | Bohrpfähle |
55.000 |
m³ |
Schüttung für Lärmschutzdamm |
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115.000 |
m³ |
Beton |
39.000 |
m² | Lärmschutzwand |
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14.000 |
to |
Bewehrungsstahl |
26.000 |
lfm | Leitschienen |
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60.000 |
m² |
Tragwerksabdichtung |
14 |
Stk. |
Überkopfwegweiser |
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35.000 |
m³ |
Kolkschutz |
| Gesamtkosten
Die geschätzten Netto-Gesamtkosten für die S33 Donaubrücke |
Regelquerschnitt Straße
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Kronenbreite |
30,00 m |
Richtungsfahrbahn |
12,50 m |
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1,25 m |
Bankett |
3,75 m |
Abstellstreifen |
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12,50 m |
Richtungsfahrbahn |
3,75 m |
Fahrstreifen |
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1,25 m |
Mittelstreifen |
3,75 m |
Fahrstreifen |
| Zentralachse |
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1,25 m |
Mittelstreifen |
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12,50 m |
Richtungsfahrbahn |
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1,25 m |
Bankett |

Projektsorganisation
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Gesamtprojektleitung |
Kontakt (O.T.)
| Projektleiter | Gerald STÖCKL |
gerald.stoeckl@asfinag.at |
ASFINAG Baumanagement GmbH Tel.: 0664/601 081 4431 Modecenterstraße 16, 1030 Wien |
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Gesamtleitung |
Günther BEHON | guenther.behon@noel.gv.at Tel.: 0676 / 812 60 712 |
Amt der NÖ Landesregierung |
| ÖBA-Leiter-Stellvertreter und Brückenbau,sowie Ombudsmann |
Paul ULLMANN | ullmann.paul@gmx.at | Amt der NÖ Landesregierung Gruppe Straße Abteilung (ST5) Landhausplatz 1 3109 St. Pölten |
| ÖBA- Leiter Straßenbau | Ferdinand Klimka |
Tel.: 0676 / 812 60 712 |
Amt der NÖ Landesregierung Tel.: 0676 / 812 60 712 Gruppe Straße Abteilung (ST4) Landhausplatz 1, 3109 St. Pölten
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Unterstützende Örtliche Bauaufsicht Donaubrücke
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Die örtliche Bauaufsicht beim Bauvorhaben Donaubrücke Traismauer wurde vom Amt der NÖL (Abteilung ST5) für den Brückenbau durchgeführt. Über die gesamte Bauzeit waren vom Büro Tecton 4 Mitarbeiter
unter der Leitung von DI Gerald Janisch zur Unterstützung der ÖBA tätig.
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Die Hauptaufgaben vom Büro Tecton beim Bauvorhaben DB-Traismauer (Bereich Brückenbau) waren
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Das Büro Tecton Consult ist ein Ziviltechnikerbüro mit Firmensitz Wien, mit ca. 60 Mitarbeiten die österreichweit als Unterstüzung für den Bauherrn arbeiten. Der Schwerpunkt der Arbeiten liegt im
Bereich (ÖBA, Ausschreibung, Angebotsprüfung und Vergabevorschlag, Kostenschätzungen, Baumangement, BauKG und BK) von Infrastrukturprojekten für die ASFiNAG & ÖBB.
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Baumanagement ZT GmbH Tecton Consult Wallgasse 19 / DG 26 1060 Wien Tel:+43 (0) 1 512 36 35 Fax:+43 (0) 1 512 36 35 33 |
Künstlerische Ausgestaltung
Nachdem im Gebiet der neuen Trasse der S33 das Gründerkloster „St. Georg“ des Augustiner-Chorherrnstiftes Herzogenburg vermutet – aber während der Bauarbeiten nicht lokalisiert werden konnte – erhielt die Donaubrücke den Namen „St. Georg“. Als symbolisches Zeichen errichtete Professor Mag. Art Oskar Höfinger, Avedikstraße 27, 1150 Wien eine Skulptur, welche den auf einem Pferd reitenden, drachentötenden St. Georg darstellt.
Zusätzlich zur Statue des Hl. Georgs errichtete der akademische Maler und Bildhauer Andreas Herfert (Munggenastraße 55, 3100 St. Pölten) einen Erinnerungsstein, der im Bereich des Trennpfeilers Süd aufgestellt wurde.
